Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben

Ausstattung: Klappenbroschur

Seitenzahl: 184 Seiten

Format: 205 mm x 125 mm

ISBN: 978-3-96982-010-0

15,00 €*

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Veranstaltungen

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 20:00 Uhr
Das bunte Reh – Isobel Markus und Klaus Ungerer
Rehpfleger Klaus Ungerer und Isobel Markus lesen aus Texten. Isobel Markus liest die Kurzgeschichte Der Kammerton und jahreszeitlich passende Miniaturen aus Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben.
Ort: REH, Raumerweiterungshalle Geyersbach, Kopenhagener Str. 17, 10437 Berlin
Hinweis: Es gilt die 2 G-Regel beim Eintritt.

Freitag, 11. März 2022, 20:00 Uhr
Berlin – Bern (Musik und Miniaturen)
Lesung mit Isobel Markus und Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben
Musik: Nathalie Claude
Ort: Lettrétage im ACUD Studio, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Hinweis: Es gilt die 2 G-Regel beim Eintritt.
Tickets gibt es hier.

Vergangene Veranstaltungen
14.11.2021 Die Kulturfritzen - der Podcast zum Nachhören
8.11.2021 „Lecker Lesen“ im Café Kellermann, Potsdam-Babelsberg
7.11.2021 Lesung im "Herrlichen Salon"
5.11.2021 Salon "Glitzerkotze", Kulturhaus Schöneberg
28.10.2021 Helene Nathan Bibliothek, Berlin-Neukölln
27.10.2021 Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Rheinsberg
17.10.2021 BAIZ, Berlin
8.10.2021 Berliner Salonage,  Lettrétage im ACUD Studio
2.10.2021 PREMIERE, REH Geyersbach Berlin
17.9.2021 Berliner Salonage // Kippbilder – zwischen den Welten
8.9.2021 „Berlin liest“ - Internationales Literaturfestival Berlin, Salongalerie "Die Möwe"
5.9.2021 Internationales Literaturfestival Berlin, Restaurant Charlottchen
27.8.2021 Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule
7.8.2021 "Hinterhofpoesie" in Wiesbaden
30.7.2021 Berliner Salonage

Isobel Markus erzählt Geschichten über Berlin und seine Menschen, die so vielfältig sind wie die Stadt selbst. Mal herzlich, mal derb und rau, abgefahren oder geerdet, skurril und verspielt oder sehr praktisch veranlagt, dabei immer mit einem liebevollen Blick und einem zwinkernden Auge. So lässt sich erfahren, wie es ist, wenn auf Friedhöfen Ehekrisen zum Leben erwachen, welche Schulabschlüsse man in Spätis erhalten kann, wie man nette Männer auf Tinder wieder los wird, wie man mit sechzehn seine Mutter beim Ausgehen austrickst und wie man als Mutter das Problem selbstgebastelter Adventskalender löst.
Ein Buch für Berliner*innen und Berlin-Interessierte. Für Großstadtliebhaber*innen und -genervte. Für Landflüchtige und Stadteremiten. Für die Auffälligen und die Unsichtbaren.


Pressestimmen

Eine Reise in die Stadt von Karsten B., der mit dieser Geschichte an unserem Sommergewinnspiel 2021 KOMMSE RIN, KÖNNSE RAUSKIEKEN teilgenommen und ein signiertes Exemplar von Isobel Markus’ Buch Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben gewonnen hat.

Tolles Berlin-Porträt! Wenn's einem mal schlecht geht, sollte man am besten zu diesem Buch greifen. Auch die kürzesten Geschichten verbreiten gute Laune!
Marc Lippuner, Kulturfritzen

Die Berliner Autorin hat eine klare innere Haltung, sie weicht nicht aus in eine schwammige „Objektivität“. Sie vermittelt ihre Haltung den Leserinnen und Lesern mit Verblüffung, Charme, Witz ... niemals gehässig, nie allein mit Spott.
Peter Kuttig, buchlemmi.de

Ihre Liebe zu den kleinen Momenten verteilt sie [...] in kleinen, pointierten, warmherzigen Kurzgeschichten über Dinge, die eben passieren.
Erik Heier, tip Berlin 

***

  • Peter Kuttig: "Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben", auf: buchlemmi.de, 23. November 2021
  • Marc Lippuner: "Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben", in: Kulturfritzen, 14. November 2021
  • Erik Heier: "Dinge, die passieren", in: tip Berlin, 30. September 2021
  • Barbara Weitzel: "Hören und Sehen. Was so passiert", in: Welt am Sonntag, 15. August 2021

Ebenfalls von Isobel Markus

Der Satz

Roman

»Weißt du, manchmal ist das alles so abstrakt, als wäre es nie passiert, als wäre es irgendeiner anderen Familie passiert. Einer, von der man nur mal gehört hat und dachte: Wie schrecklich!«Eine Reise in die frühere Heimat, Erinnerungen an eine wilde Kindheit in der Lüneburger Heide, Abenteuer mit den Brüdern Mick und Joon und der Freundin Tati, das immer unerklärliche Verhalten der Erwachsenen, versteckte Hütten im Wald, spleenige Dorfbewohner, Sommertage in der Kiesgrube und Erkundungstouren in der verfallenen Ziegelei, die erste Liebe, vor den Erwachsenen geheim gehaltene Erlebnisse – und ein tragisches Ereignis, das damals, vor dreißig Jahren, alles veränderte und das Stück für Stück in das Gedächtnis von Linda, der Ich-Erzählerin, zurückkehrt. Soll sie sich zumuten, ein bestimmtes inneres Kästchen mit Erinnerungen zu öffnen oder soll sie es geschlossen lassen? Isobel Markus’ Romandebüt handelt von Verdrängung, Sprachlosigkeit und Schuldgefühlen, von Zumutungen und Entscheidungen, die, so klein sie auch zu sein scheinen, einen folgenreichen Einfluss auf Lebenswege haben können.

22,00 €*

Dazu passend

Kurzstrecke

Neue Berliner Szenen

Berlin ist die eigentliche Hauptfigur in den Geschichten und Reportagen von Björn Kuhligk: Er begegnet einem Fußball-Fan auf Krücken, geht zum Kinderarzt und auf ein Industrial-Konzert, ohne vorher zu wissen, was das ist. Er erhält Lebensratschläge von einem Taxifahrer, er schreibt „Geldwäsche“ bei einer Banküberweisung in die Betreffzeile, und am nächsten Tag klingelt sein Telefon. Er geht zu den Orten, an denen Fontane lebte, und sieht nach, was da heute los ist. Er geht durch verlassene Gebäude, in Freibäder, in die letzte ehrliche Bäckerei der Stadt. Er geht zusammen mit Ute Mahler fotografieren, begleitet Rebecca Heims bei den deutschsprachigen Slam-Poetry-Meisterschaften in einem Berliner Club. Und nach einer Lesereise, bei der ein Unwetter alle Züge stoppen lässt, er zu wenig schläft und erkältet ist, kommt er dann doch am Ende mit einem Cabrio als Mietwagen wieder in Berlin an und wird – was denn auch sonst – angeschnauzt. Nach Großraumtaxi. Berliner Szenen (Verbrecher Verlag, 2014) erweist sich Björn Kuhligk erneut als „Meister der Kürzestkolumne“ (Erhard Schütz). Er beobachtet, schreibt mit, ist neugierig und offen. Mit Witz und Biss hält er auf liebevolle Art schöne und merkwürdige Alltagsmomente in Berlin fest – zwischen Spandau und Marzahn, zwischen Lankwitz und Reinickendorf. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Bild der Hauptstadt und ihrer Menschen.

14,00 €*
Neu
Immer schön langsam

Unterwegs in der Stadt

»Es ist ein über und über tätowierter Körper, denke ich, als ich an einem haushohen Graffito vorbeifahre, mit dem Bus auf einer der vierspurigen Hauptschlagadern. Ein gezeichneter, umwickelter Körper, überall Stromleitungen, Gedenksteine, Markierungen, und doch ist er so beweglich, atmet gut dank Tiergarten und der anderen Lungen. Auch die Frage nach dem Sitz seines Herzens ist nicht leicht zu beantworten. Viele Stellen fühlen sich an wie das Zentrum dieses pausenlosen Werdens, Verschüttgehens und Neuentstehens. Sie hat wohl mehrere Herzen, diese Stadt, und konnte so die Infarkte ihrer Geschichte überleben.«Mit Immer schön langsam erweist sich Barbara Weitzel als ideelle Urenkelin des Flaneurs Franz Hessel. Der Untertitel seines Klassikers Spazieren in Berlin (1929) – »ein Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehn, ganz nah dem Zauber der Stadt, von dem sie selbst kaum weiß« – könnte auch Barbara Weitzels Buch zieren. Es sind die vermeintlich nebensächlichen oder unbedeutenden Dinge und Situationen, die ihr Interesse wecken, wie Bäckerei-Cafés, Ecklokale und Zugmahlzeiten. Ein besonderes Augenmerk gilt Menschen ohne Obdach. Und nebenbei deckt sie auf, was es mit Mozzarella Firefox und Mädchen-Dönern auf sich hat.Die Schriftstellerin Ilma Rakusa nimmt als Grundzüge des Schreibens von Barbara Weitzel Genauigkeit und Zärtlichkeit wahr: »Aus vielen Einzelbeobachtungen, die sich manchmal assoziativ und reflexiv ausfächern, entsteht ein buntes Kaleidoskop, das mehr ist als nur ein Berlin-Porträt. Es enthüllt auch die Konturen der Autorin, ihrer weltoffenen Subjektivität, ihrer sozialen und ästhetischen Sensibilität – und ihrer sprachlichen Kunst. Fein, poetisch, beweglich ist diese Sprache, wo nötig auch dezidiert.« 

15,00 €*