Dick, Jutta
Jutta Dick, 1953 geboren, war nach Studium der Germanistik und Geschichte in Köln und Referendardienst ab 1984 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alten Synagoge Essen und von 1987 bis 1995 des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte in Duisburg. Seit 1995 ist sie Direktorin der Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt mit dem Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur.

Koscher, Klaus & Kupfer

Berend Lehmann Museum Halberstadt

Begleitband zur Ausstellung, herausgegeben von Jutta Dick im Auftrag der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt

Im Frühjahr 2021 wird die neue Dauerausstellung des Berend Lehmann Museums in Halberstadt eröffnet. Das Museum gehört zu der seit 1998 im ehemaligen jüdischen Gemeindezentrum beheimateten Moses Mendelssohn Akademie. Da Halberstadt einer von wenigen Orten in Deutschland ist, an denen ein nahezu komplettes Ensemble von baulichen Zeugnissen an die jüdische Tradition erinnert, kann auch die Ausstellung an zwei authentischen Orten präsentiert werden: In der Klaus – dem ehemaligen jüdischen Lehrhaus – im Rosenwinkel werden Grundlagen des Judentums vermittelt, und im Mikwenhaus in der Judenstraße wird die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichende wechselvolle Geschichte der Halberstädter Juden im Kontext der Geschichte der Juden im europäischen Raum erzählt. Grundlage für die neue Dauerausstellung bildete unter anderem die deutlich gewachsene Sammlung autobiografischer Texte, Dokumente, Fotos sowie profaner und ritueller Objekte aus Halberstädter jüdischen Familien. Die Objekte verdeutlichen die Geschichte von Ortswechseln aus privaten oder ökonomischen Gründen und zeugen von der Anziehungskraft der jüdischen Gemeinde. Zudem wird an ihnen die glanzvolle Vergangenheit dieser Gemeinde, dieses Zentrums jüdischer Gelehrsamkeit, sichtbar. Aber auch die Geschichte von Verfolgung, Flucht und Vernichtung kommt in den Blick. Der reich bebilderte Band gibt einen Einblick in die facettenreiche und durch einmalige Objekte rekonstruierte Geschichte der Halberstädter Juden.

20,00 €*
Kosher, Klaus & Copper

Exhibit catalogue of the Berend Lehmann Museum Halberstadt

Edited by Jutta Dick on behalf of the Moses Mendelssohn Academy Halberstadt

Edited by Jutta Dick on behalf of the Moses Mendelssohn Academy Halberstadt The new permanent exhibit of the Berend Lehmann Museum in Halberstadt will open in the spring of 2021. Since 2001, the Museum has been an integral part of the Moses Mendelssohn Academy, founded in 1995. The Museum and the Academy are located in historical buildings of the former Jewish community center. The permanent exhibit will be presented at two locations of the former Jewish community center. In the Klaus on the Rosenwinkel, the former Lehrhaus or place of Jewish learning, the fundamentals of Judaism will be conveyed. In the mikveh on the Judenstrasse, the eventful history of Halberstadt Jews dating back to the 13th century will be told in the context of the history of Jews in Europe. The new permanent exhibit was created because intensive research over the past twenty years has yielded new insights. The significantly expanded collection of autobiographical writings, documents, photos and, in particular, profane and ritual objects from Jewish families from Halberstadt formed the basis for this. The present volume includes the central locations and objects of the exhibit. The objects illustrate the history of changing locations for private or financial reasons and testify to the special attraction of the community. They are also reminders of the glorious past of this important Jewish community and center of Jewish learning. Yet they also show the history of persecution, escape and annihilation. The richly illustrated volume provides an insight into the multi-facetted history of the Jews in Halberstadt, reconstructed through these unique objects.

20,00 €*