Kurzstrecke

Neue Berliner Szenen

Ausstattung: Klappenbroschur

Seitenzahl: 160 Seiten

Format: 205 mm x 125 mm

ISBN: 978-3-947215-74-4

14,00 €*

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Veranstaltungen

Björn Kuhligk liest während des Corona-Veranstaltungs-Shut-downs eine Auswahl der kleinen Geschichten aus Kurzstrecke auf Soundcloud ein.

Vergangene Veranstaltungen
27.11.2020 PREMIERE, REH Geyersbach (Live-Stream Teil 1 und Teil 2)
22.10.2020 Helene-Nathan-Bibliothek, Berlin
2.10.2020 Frühlingssalon »Miniaturen«, Lettrétage
9.8.2020 LitPotsdam, Büchermarkt

Berlin ist die eigentliche Hauptfigur in den Geschichten und Reportagen von Björn Kuhligk: Er begegnet einem Fußball-Fan auf Krücken, geht zum Kinderarzt und auf ein Industrial-Konzert, ohne vorher zu wissen, was das ist. Er erhält Lebensratschläge von einem Taxifahrer, er schreibt „Geldwäsche“ bei einer Banküberweisung in die Betreffzeile, und am nächsten Tag klingelt sein Telefon. Er geht zu den Orten, an denen Fontane lebte, und sieht nach, was da heute los ist. Er geht durch verlassene Gebäude, in Freibäder, in die letzte ehrliche Bäckerei der Stadt. Er geht zusammen mit Ute Mahler fotografieren, begleitet Rebecca Heims bei den deutschsprachigen Slam-Poetry-Meisterschaften in einem Berliner Club. Und nach einer Lesereise, bei der ein Unwetter alle Züge stoppen lässt, er zu wenig schläft und erkältet ist, kommt er dann doch am Ende mit einem Cabrio als Mietwagen wieder in Berlin an und wird – was denn auch sonst – angeschnauzt.
Nach Großraumtaxi. Berliner Szenen (Verbrecher Verlag, 2014) erweist sich Björn Kuhligk erneut als „Meister der Kürzestkolumne“ (Erhard Schütz). Er beobachtet, schreibt mit, ist neugierig und offen. Mit Witz und Biss hält er auf liebevolle Art schöne und merkwürdige Alltagsmomente in Berlin fest – zwischen Spandau und Marzahn, zwischen Lankwitz und Reinickendorf. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Bild der Hauptstadt und ihrer Menschen.

Pressestimmen

  • Red.: "Kurzstrecke – Neue Berliner Szenen Eine Lesung mit Björn Kuhligk", auf: Pro Schillerkiez-Blog, 19. Oktober 2020
  • Red.: "Kurzstrecke – Neue Berliner Szenen Eine Lesung mit Björn Kuhligk", auf: Hier in Rudow.de, 13. Oktober 2020
  • Erik Heier: "Ausstellungseröffnung und Lesung", in: tip Berlin / Datescloud, 22. September 2020
  • Ines Eck: "Buchempfehlung", in: Kunstlandschaft Spandau, 11. September 2020
  • Büchertipps: "Geschichten", in: F.F.dabei, Ausgabe 20/2020 (September)
  • Erhard Schütz: "Wir können nichts, auch nicht Hochdeutsch", in: Der Freitag, 27. August 2020
  • Barbara Weitzel: "Sind so Begegnungen", in: Welt am Sonntag Kompakt, 24. Mai 2020
  • Manfred Orlick: "Fünfzig Kurztexte zum Nachdenken", auf: Amazon.de, 26. März 2020


Dazu passend

Stadt der ausgefallenen Leuchtbuchstaben

Isobel Markus erzählt Geschichten über Berlin und seine Menschen, die so vielfältig sind wie die Stadt selbst. Mal herzlich, mal derb und rau, abgefahren oder geerdet, skurril und verspielt oder sehr praktisch veranlagt, dabei immer mit einem liebevollen Blick und einem zwinkernden Auge. So lässt sich erfahren, wie es ist, wenn auf Friedhöfen Ehekrisen zum Leben erwachen, welche Schulabschlüsse man in Spätis erhalten kann, wie man nette Männer auf Tinder wieder los wird, wie man mit sechzehn seine Mutter beim Ausgehen austrickst und wie man als Mutter das Problem selbstgebastelter Adventskalender löst. Ein Buch für Berliner*innen und Berlin-Interessierte. Für Großstadtliebhaber*innen und -genervte. Für Landflüchtige und Stadteremiten. Für die Auffälligen und die Unsichtbaren.

15,00 €*
Neu
Immer schön langsam

Unterwegs in der Stadt

»Es ist ein über und über tätowierter Körper, denke ich, als ich an einem haushohen Graffito vorbeifahre, mit dem Bus auf einer der vierspurigen Hauptschlagadern. Ein gezeichneter, umwickelter Körper, überall Stromleitungen, Gedenksteine, Markierungen, und doch ist er so beweglich, atmet gut dank Tiergarten und der anderen Lungen. Auch die Frage nach dem Sitz seines Herzens ist nicht leicht zu beantworten. Viele Stellen fühlen sich an wie das Zentrum dieses pausenlosen Werdens, Verschüttgehens und Neuentstehens. Sie hat wohl mehrere Herzen, diese Stadt, und konnte so die Infarkte ihrer Geschichte überleben.«Mit Immer schön langsam erweist sich Barbara Weitzel als ideelle Urenkelin des Flaneurs Franz Hessel. Der Untertitel seines Klassikers Spazieren in Berlin (1929) – »ein Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehn, ganz nah dem Zauber der Stadt, von dem sie selbst kaum weiß« – könnte auch Barbara Weitzels Buch zieren. Es sind die vermeintlich nebensächlichen oder unbedeutenden Dinge und Situationen, die ihr Interesse wecken, wie Bäckerei-Cafés, Ecklokale und Zugmahlzeiten. Ein besonderes Augenmerk gilt Menschen ohne Obdach. Und nebenbei deckt sie auf, was es mit Mozzarella Firefox und Mädchen-Dönern auf sich hat.Die Schriftstellerin Ilma Rakusa nimmt als Grundzüge des Schreibens von Barbara Weitzel Genauigkeit und Zärtlichkeit wahr: »Aus vielen Einzelbeobachtungen, die sich manchmal assoziativ und reflexiv ausfächern, entsteht ein buntes Kaleidoskop, das mehr ist als nur ein Berlin-Porträt. Es enthüllt auch die Konturen der Autorin, ihrer weltoffenen Subjektivität, ihrer sozialen und ästhetischen Sensibilität – und ihrer sprachlichen Kunst. Fein, poetisch, beweglich ist diese Sprache, wo nötig auch dezidiert.« 

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