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Die Glückshaut

Roman

Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag

Seitenzahl: 176

Format: 205 mm x 125 mm

ISBN: 978-3-96982-084-1

22,00 €*

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Veranstaltungen

PREMIERE, Mittwoch, 6. März 2024, 19:00 Uhr
Kerstin Hensel stellt Die Glückshaut vor
Begrüßung: Jenny Erpenbeck, Moderation: Carola Opitz-Wiemers
Ort: Akademie der Künste, Plenarsaal, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Eintritt: 6 € / 4 €, Tickets: vor Ort oder online

LESUNG ZUR LEIPZIGER BUCHMESSE 2024

Sonntag, 24. März 2024, 16:00 Uhr
Kerstin Hensel stellt Die Glückshaut vor
Moderation: Kathrin Aehnlich
Ort: Salon Poege-Alder / Geschlossene Gesellschaft


Dienstag, 26. März 2024, 19:30 Uhr
Kerstin Hensel stellt Die Glückshaut vor
zusammen mit Angela Krauß. Moderation: Friedrich Dieckmann
Ort: Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Mittwoch, 10. April 2024, 19:30 Uhr
Kerstin Hensel liest Die Glückshaut
Ort: Buchhandlung Chaiselongue, Dietzgenstraße 68, 13156 Berlin


LESEREISE I mit Kerstin Hensel und Die Glückshaut

Dienstag, 23. April 2024, 19:00 Uhr
Lesung in der Stadtbibliothek Freiberg, Korngasse 14, 09599 Freiberg

Mittwoch, 24. April 2024, 19:00 Uhr
Lesung in der Stadtbibliothek Olbernhau, Markt 5, 09526 Olbernhau

Donnerstag, 25. April 2024, 19:30 Uhr
Lesung in der Buchhandlung Lessing und Kompanie, Franz-Mehring-Str. 8, 09112 Chemnitz
Eintritt: 10,00 €

Freitag, 26. April 2024, 19:00 Uhr
Lesung in der Stadtbibliothek Wolkenstein, Markt 13, 09429 Wolkenstein

Samstag, 27. April 2024, 17:00 Uhr
Lesung im Städtischen Museum Annaberg-Buchholz, Große Kirchgasse 16, 09456 Annaberg-Buchholz


Samstag, 1. Juni 2024, 19:30 Uhr
Kerstin Hensel liest aus Die Glückshaut
mit anschließender Signierstunde und Empfang
Ort: Strandbuchhandlung, Neue Strandstraße 29, 17454 Zinnowitz
Eintritt: 10,00 €


Mittwoch, 19. Juni 2024, 19:00 Uhr
Kerstin Hensel stellt Die Glückshaut vor
Moderation: André Förster
Ort: Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund, Brüderstr. 11, 10178 Berlin

Donnerstag, 20. Juni 2024, 19:00 Uhr
Kerstin Hensel liest aus Die Glückshaut
Moderation: Martin Straub
Ort: Stadtbibliothek Rudolstadt, Schulpl. 13, 07407 Rudolstadt

Sonntag, 13. Juli 2024, 17:00 Uhr 
Kerstin Hensel liest aus Die Glückshaut 
Ort: Lübecker Speicher, Am Bollwerk 5, 17109 Demmin

Dienstag, 17. September 2024, 20:00 Uhr
Kerstin Hensel liest Die Glückshaut
Ort: Buchhändlerkeller, Alt Lietzow 12, 10587 Berlin

Dienstag, 24. September 2024, 18:00 Uhr
Kerstin Hensel liest aus Die Glückshaut
Moderation: Sabine Peters
Ort: Lila Villa, Kaßbergstr. 22, 09112 Chemnitz

Mittwoch, 16. Oktober 2024, 19:00 Uhr
Kerstin Hensel liest aus Die Glückshaut
Ort: Bezirksbibliothek "Mark Twain", Marzahner Promenade 54 / 55, 12679 Berlin

Samstag, 29. März 2025, 15:00 Uhr
Kerstin Hensel stellt Die Glückshaut vor
Ort: Ringelnatz-Geburtshaus, Crostigall 14, 04804 Wurzen

Samstag, 12. April 2025, 19:00 Uhr
Kerstin Hensel stellt Die Glückshaut vor
Ort: Evangelische Akademie Meißen, Freiheit 14, 01662 Meißen

Im Jahr 1804 kommt im Erzgebirge Minna Leichsenring auf die Welt – in einer Glückshaut. Dem medizinischen Phänomen wird die Kraft zugesprochen, ein glückerfülltes Leben zu garantieren. Doch es ist keine glückliche Fügung, dass Minna von ihrer Mutter im Wald ausgesetzt wird. Dort trifft sie auf sieben Bergknaben, mit deren letztem sie später einen Sohn zeugt. Dieser, Johannes geheißen, wird Henkersknecht und verschwindet aus dem Leben seiner Mutter. Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn, ihrem ganzen Glück, wird Minna auf ungewöhnliche Proben gestellt.
Die Geschichte spinnt sich fort: vom wohlhabenden Johannes, der in Chemnitz eine prächtige Villa bewohnt, über seine Nachkommen, die 1940 in der als Tötungsanstalt missbrauchten „Pflege- und Heilanstalt Sonnenstein“ in Pirna Dienst tun, bis hin zu Helma, die am Beginn des 21. Jahrhunderts die verfallene Villa Leichsenring erbt. Deren Teenager-Tochter Elise verweigert sich schließlich wie ihre Vorfahrin Minna der vermeintlichen Normalität ...
Mit großer Fabulierlust entwickelt Kerstin Hensel eine Geschichte, in der Traumsequenzen, Zeitsprünge und (Ab)brüche die Grenzen zwischen Realität und Imagination auflösen. Reale historische Ereignisse mischen sich mit Anklängen an die Grimm’schen Kinder- und Hausmärchen, Bergmannssagen und fantastischen Begebenheiten, die an E.T.A. Hoffmann erinnern. 

Ebenfalls von Kerstin Hensel

/ Schmoren im Paradies

Eine kulinarische Erzählung

Mit Collagen und Aquarellen von Ruth Tesmar

Ort der Handlung ist ein fiktives Paradies in der Mark Brandenburg, in dem eine Poetin, eine Literaturhistorikerin sowie der intellektuell angehauchte Kater Adam zusammenleben. Die Frauen haben den Plan, eine „kulinarische Erzählung“ zu verfassen, in der sie ihre jeweiligen Künste und Begabungen spielerisch zum Einsatz bringen. Die Erzählung zielt auf die Beschreibung eines Wochenablaufes anhand verschiedener praktischer und geistiger Genüsse: Es wird philosophiert, etymologisiert, theologisiert, politisiert, gastrosophiert, fantasiert, gegärtnert, gekocht, gefeiert, gedichtet und Skurriles aus persönlichem Erleben erzählt. Kater Adam, der gern Herr und Meister im Hause wäre, nährt sich zunehmend durch seine Eifersucht und den unbändigen Drang, seine eigene Katerphilosophie in das geplante Buch einf ließen zu lassen. Konflikte sind vorprogrammiert. Kurz bevor Adam der geistigen Hybris erliegt, naht die natürliche Rettung anhand einer rolligen Katzendame … Schmoren im Paradies ist ein Mosaik aus Gedichten, zum Teil autobiografischer Erzählung, Kurzessays sowie belletristisch geschilderten Kochrezepten. Die Autorinnen arbeiten vornehmlich mit Mitteln der Komik, (Selbst)Ironie, Satire, literarischer Anspielung und pointierter Prosa. Bei aller inhaltlichen Ernsthaftigkeit kann man das Buch auch als Persiflage auf den Boom von Koch-, Katzen-, Lebens- und Landfrauenbüchern lesen. KATER ADAM, in neunundneunzigster Generation aus einer Felis-Catus-Familie stammend, der bei Friedrich II. der Pferdestall unterstellt war, streifte mit drei Monaten als Globetrotter durchs Brandenburgische; Tapferkeitsverdienstkreuz am langen Band in Preußischblau; geheimes Privatstudium der Schönen Wissenschaften und Künste bei PD Prof. Dr. Murr; wegen exzessiver Raubzüge nach Futter und Gedankengut Exmatrikulation; seitdem Hausherr bei den Autorinnen, Promotion, Arbeit als freier Kritiker, mehrere vergebliche Heiratsversuche in verschiedene Adelskreise.

18,00 €*
Steinstücken

Roman

Mit einem Nachwort von Kerstin Hensel

„Es war noch dunkel, als Georg aus dem Haus ging, um nach DRÜBEN zu fahren. DRÜBEN sollte er sich mit Gollasch treffen. Faßbinder hatte ihn vor zwei Tagen darum gebeten. Er war schüchtern und verlegen, als er davon sprach. Georg eilte den Weg entlang, der Nebel lief vor ihm her, die Lampen begleiteten seinen Schritt. Jene erwarteten ihn an der Schranke, frierend und müde. Unter den Lichtkegeln zweier Scheinwerfer wirkten sie gespenstisch. Sie ließen sich den Schein zeigen, den Ausweis. Die schwarzen Läufe ihrer Gewehre sahen drohend unter den Mänteln hervor. Georg grinste, sagte was daher, bekam aber keine Antwort.“1945 wurde die Berliner Stadtgrenze zur Zonengrenze, was zu einigen Kuriositäten führte: So ist das kleine Steinstücken verwaltungstechnisch Teil von Zehlendorf und umgeben von Potsdam-Babelsberg, das damals zur Sowjetischen Besatzungszone gehörte. Steinstücken im Amerikanischen Sektor blieb die einzige permanent bewohnte Westberliner Exklave, was eine besondere sicherheitspolitische Herausforderung darstellte. Die Ortslage wurde durch DDR-Grenztruppen abgeriegelt und von US-Militärpolizei bewacht. In dieses Steinstücken kommt Georg – Alter Ego des Autors – Anfang der 1960er-Jahre aus der rheinischen Provinz, um sich bei einem Mann namens Faßbinder einzuquartieren, wobei er zunächst absurde bürokratische Hürden zu bewältigen hat. Etwas Mysteriöses umgibt diesen Faßbinder, den Georg offensichtlich schon aus seiner Heimat kennt und der das „Dritte Reich“ in KZ-Haft verbrachte. Noch nebulöser wird die Situation, als Faßbinder Georg bittet, bei der Flucht eines Ostberliners zu helfen. Und dann sind da noch die verschrobenen Einwohner Steinstückens, die Amerikaner, die eine Luftbrücke mit Helikopter einrichten, und die DDR-Grenzer, deren Gebaren immer bedrohlicher wird. Kerstin Hensel schreibt in ihrem Nachwort: „STEINSTÜCKEN ist STEINSTÜCKEN ist ein Roman. Poetisch, grotesk, barock, präzise, lakonisch, geschrieben im Atemrhythmus des Autors. Das Stakkato zeigt sein Getriebensein in klaustrophobischer Panik. Der Autor jagt Erinnerungen nach und wird von ihnen gejagt, stets auf höchster seelischer Alarmstufe. Erinnerungen verfugen sich in Rückblenden, Déjà-vus, Erschütterungen, in bedrohlichen kafkaesken Situationen.“ Die Buchinformation zum Download

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