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Was am Ende blüht

Roman

Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag

Seitenzahl: 240

Format: 205 mm x 125 mm

ISBN: 978-3-96982-087-2

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Veranstaltungen


Vergangene Veranstaltungen
6.7.2024 Lesefest auf der Kulturinsel, DIE WABE, Berlin
19.6.2024 LiteraturTalkShow Eselsohren, Berlin
25.4.2024 Berliner Premiere, REH Geyersbach, Berlin
11.4.2024 Mecklenburger Premiere,  Buchladen „Frau Rilke“, Neustrelitz

Der neue Roman des Annalise-Wagner-Preisträgers 2023

Ein kleines Land geht unter und in einem großen auf. Eva Nielsen setzt ihre Kulturarbeit fort, als habe es das Ende ihrer Welt nie gegeben, bis eines Tages Kirsten Densow in die Stadt zurückkehrt. Sie fordert Wiedergutmachung – für Bespitzelung, Ausbootung und das Ende ihrer Karriere – von Eva Nielsen, einst Mentorin der Klagenden und inzwischen Leiterin einer angesehenen wie einflussreichen Kultur-Stiftung. An ihrer Seite wähnt Kirsten Densow den umtriebigen wie ehrgeizigen Presse-Mann Fuller mit seinem Wunsch nach Aufarbeitung jüngster Geschichte. Eva Nielsen erhält Unterstützung durch ihre Freundinnen und ihre treue Haushälterin Lieselotte, die betont, seit jeher unpolitisch gewesen zu sein. Am Ende ist es Lieselotte, die den höchsten Preis bezahlt. Und während von Kirsten Densow bis Eva Nielsen alle Protagonistinnen des Romans verlieren, gewinnt einer, mit dem niemand rechnet.

Eine außergewöhnliche literarische Auseinandersetzung mit den individuellen Folgen politischer Wenden in einer poetischen Sprache, die wohltuend über dem Dunkel des Geschehens aufscheint.

Pressestimmen

Die durchgängig poetische Sprache macht Freude beim Lesen!
Elfriede Weber, ekz

Der Titel seines Romans "Was am Ende blüht" zieht sich wie eine Metapher durch sein Buch. Zum einen blickt Jörn van Hall immer wieder in die Natur und löst zum anderen natürlich auf, was mit seinen sechs Frauen passiert, was ihnen am Ende blüht.
Friederike Witthuhn, NDR Kultur

Würde auch er seinen eigenen Stil finden? Und wie – belegen seine nunmehr erschienenen Bücher mit ihrer von der Verknappung und bildhaft-poetischen Kraft des erfahrenen Lyrikers geprägten Sprache.
Susanne Schulz, Nordkurier

aus den Erinnerungsfetzen entsteht ein ganzes Gesellschaftsbild, []. Bewertungen erfolgen aus den Handlungen heraus, politische Argumentation aus dem „Alltagsgeschwätz“ der Leute. Immer wieder ergeben sich neue Sichtweisen und Wendungen. [] Der Roman fordert dazu auf, ohne Schwarz-Weiß-Schablonen über die Details selbst erlebter Geschichte nachzudenken.
Matthias Voß, Wochenspiegel


Ebenfalls von Jörn van Hall

Du stirbst im Fliegen

Erzählung

SprachgewaltigJörn van Hall erhält für Du stirbst im Fliegen den Annalise-Wagner-Preis 2023. Einstimmig hat sich die Jury für den Autor ausgesprochen, gegen 72 MitbewerberInnen hat er sich durchsetzen können. In der Begründung der Jury heißt es über das Buch: „Ein kleines Meisterwerk mit großer Strahlkraft.“Die öffentliche Verleihung des 32. Annalise-Wagner-Preises findet am 23. Juni 2023 um 17 Uhr im Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg statt (Seminarraum, Eingang Stargarder Straße).  > die Pressemitteilung***„Der Beamte hat die Akte an der Schreibtischkante ausgerichtet. Alles richtet er aus, den viereckigen Bleistiftanspitzer, das Lineal, den Tacker, den Locher, die Tastatur vor dem Computer. Der Beamte liest die Namen, liest das Geburtsdatum, liest den Geburtsort, so wie immer. Als müsse er sich vergewissern, den Bittsteller nicht zuvor in einem der abgehakten Gespräche gesehen zu haben. Sein Zeigefinger streicht über das Papier, bis die Kuppe auf ein Wort tippt. ‚Das ist also der Grund Ihrer Flucht …‘, sagt er, ohne den Grund zu benennen. Er blickt zu Mourad, auf das Wort über seinem Fingernagel. Und plötzlich schaut er wieder in Mourads Gesicht. Nie hat der Beamte so grüne Augen gesehen.“Irrlichternd zwischen Erinnerungen und verwirrender Gegenwart versucht die achtzigjährige Opernsängerin Helene Billerbeck, ihren Alltag zu meistern. Doch Nachbarin Maike hat eine beunruhigende Ahnung und zieht Helenes eigenbrötlerischen Sohn Ole ins Vertrauen. Dieser bringt seinen Freund Mourad, einen jungen iranischen Geflüchteten, im Haus der Mutter unter und bittet ihn, sich um sie zu kümmern. Mit seiner Hilfsbereitschaft und den stimmungsvollen Erzählungen über seine Heimat und Träume gewinnt Mourad die Sympathien von Helene, Maike und der Postfrau Irma. Doch um sein Bleiberecht muss er kämpfen. Seine Hoffnung, durch Ole Unterstützung zu erfahren, wird mehr und mehr enttäuscht. Als schließlich auch noch Helenes Smaragdring verschwindet, glaubt Mourad, unter Verdacht zu stehen … Jörn van Hall eröffnet in seinem Debüt Perspektiven auf Verlusterfahrungen: den Verlust von Heimat und das Schwinden der Erinnerungen. Dabei trifft er mit genauester Seelenerkundung, präziser Beschreibung deutscher Wirklichkeit und staunenswerter Sprachkunst einen Ton, der lange nachklingt. Die Buchinformation zum Download

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