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Spazieren in Berlin

Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag,

Seitenzahl: 240

Format: 215 mm x 143 mm

Auflage: 3. Auflage

ISBN: 978-3-942476-11-9

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„Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der andern, es ist ein Bad in der Brandung.“ So beginnt Franz Hessel sein „Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehen“, wie es 1929 auf dem Schutzumschlag der Erstausgabe von Spazieren in Berlin heißt.Als aufmerksamer Beobachter schlendert Hessel durch das lärmende Berlin der 1920er-Jahre, läuft über Plätze, durch Straßen, Fabriken und Parks, besucht den Osten mit seinen Hinterhöfen und Markthallen, den Westen mit seinen Nachtcafés und Amüsiertempeln, macht sich mit Spürsinn in die stilleren Winkel auf undentdeckt auch abseits Gelegenes. Im Flanieren streut er passend zu den Gegenständen seiner Betrachtung Interessantes aus der Geschichte Berlins ein und umgibt so die Berliner Stadtlandschaft mit einem einzigartigen Zauber.Eingeleitet durch sehr persönliche Worte des Sohnes Stéphane Hessel, Résistance-Mitglied und später langjähriger französischer Diplomat, und durch ein editorisches Vorwort des Herausgebers Moritz Reininghaus, folgt der Text von Spazieren in Berlin der Originalausgabe von 1929. Der Germanist Prof. Dr. Bernd Witte, Herausgeber der Hessel-Gesamtausgabe, setzt in seinem Nachwort das Buch in Beziehung zu Hessels Gesamtwerk und benennt den Stellenwert von Spazieren in Berlin als eines der wichtigsten Werke der modernen Metropolenliteratur.

Pressestimmen

Eine akustische Spurensuche nach Franz Hessels “Spazieren in Berlin“, in: rbb Kulturradio, 06.04.2012.
Frank Schäfer: Ich bleib dann mal hier. Die Wiederkehr des Flaneurs, in: Rolling Stone, März 2012.
Kritikergespräch mit Denis Scheck, Julia Schröder und Hubertus Spiegel, in: Büchermarkt, Deutschlandradio, 03.02.2012.
Barbara Denscher: Der Inbegriff des Flaneurs: Franz Hessel, in: Flaneurin.at, 01.01.2012.
Wolfgang Albers: Geh nur!, in: Stuttgarter Zeitung, 09.01.2012.
Katharina Teutsch: Diese verbrecherisch schöne Inflationszeit, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.12.2011.
Hubert Spiegel (Alfred-Kerr-Preisträger) empfiehlt Franz Hessels "Spazieren in Berlin", in: Börsenblatt, 38/ 2011.
Ulrike Schimming: Das Hauptstadtlehrbuch, auf: letteraturen.de, 21.12.2011.
Bettina Klix: Franz Hessel "Spazieren in Berlin", in: Ver.di Publik, 12/2011.
Harro Zimmermann: Lesetipps, in: Literaturzeit, Nordwestradio, 24.07.2011
Ulrike Schimming: Mein Berlin, in: Stern Gesund Leben, 4/2011
Jörg Raach: Aktuelle Neuerscheinungen zu Berlin/Brandenburg und andere Buchempfehlungen, in: Berliner Kulturbrief Nr. 45, Juli 2011
Behrang Samsami: Bilderbuch in Worten. „Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehen“, Franz Hessel 1929, in: Berliner Literaturkritik, 12.07.2011
Empfehlung im Juni 2011 bei Buchempfehlungen des Monats, in: Deutschlandradio Kultur
Klaus Bellin: Bilderbuch in Worten. Franz Hessels berühmte Sammlung ist wieder da, in: Lesart, Heft 2/2011
Buchtipp vom 21.06.2011, in: Spreeradio
Ein Lob aufs Spazierengehen, in: Stuttgarter Zeitung, 04.06.2011
Günther Wessel: Ein Panorama der Stadtviertel, in: Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 30.5.2011
Gunnar Decker: Die Würde der Entdecker. Stéphane Hessel in Berlin, in: Neues Deutschland, 30.05.2011
Margit Lesemann: Bravo-Rufe für Stéphane Hessel, in: www.BuchMarkt.de, 25.05.2011
Peter von Becker: Der Flaneur als Auge der Stadt, in: Der Tagesspiegel, 24.05.2011
Sebastian Blottner: Franz Hessel. Spazieren in Berlin, in: www.kultiversum.de, 20.05.2011
Annerose Kirchner: Spaziergang durch Berlin, in: OTZ, 30. April 2011
Bellin, Klaus: Nur sehen, staunen, lieben, in: ND, 26. April 2011
Manfred Papst: ... eines seiner schönsten Bücher, in: NZZ, 24. April 2011
"Der Verdächtige", Abdruck des ersten Kapitels, in: Das Blättchen, 18.4.2011
Tilmann Krause: Ein Götterliebling behauptet sich, in: Die Welt, 16.04.2011
"Ein Abdruck aus einem erneut gehobenen Schatz", in: Die Welt, 16.04.2011
Katharina Döberl: Zum Wiederlesen empfohlen, in: Kulturradio, 08.04.2011
Birgit Güll: "Bilderbuch in Worten", in: Vorwärts April 2011
Willi Jasper: Das hässliche Ding endlich mal schön finden, in: Die Zeit, 31.03.2011.
Dirk Knipphals: Was Franz Hessel noch nicht ahnen konnte. Erinnerungsübung, in: taz, 26./27. März 2011.