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Die Blaue Blume in der DDR

Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn

Ausstattung: Hardcover

Seitenzahl: 224

Illustrationen: 14

Format: 210 mm x 140 mm

ISBN: 978-3-947215-04-1

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Seit Mitte der 1970er-Jahre schwand die Hoffnung auf kulturelle Freiräume in der DDR. Besonders beengt wurde die Lage nach der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann im Herbst 1976. In dieser Zeit besannen sich nicht nur Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Werke der freiheitsliebenden deutschen Romantiker, die die Regeln der Klassik sprengen wollten und zu Vorläufern der Moderne wurden. Es kam zu einem Aufbruch, einer „Renaissance der Romantik“.
Mit dem Band, der die Ergebnisse eines Symposiums im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf abbildet, wird das Spannungsfeld zwischen ästhetischem Eigensinn und politischer Kontrolle ausgemessen, das für die Literatur und auch für die bildenden Künste in den letzten Jahrzehnten der DDR charakteristisch war.
Mit Beiträgen von Maria Brosig, Wolfgang Bunzel, Birgit Dahlke, Friedrich Dieckmann, Annett Gröschner, Frank und Therese Hörnigk, Martin Jankowski, Ralf Klausnitzer, Christa Kozik, Monika Melchert, Ilse Nagelschmidt und Thomas Rosenlöcher.

Pressestimmen

  • Erhard Schütz: "Die Blaue Blume in der DDR", in: Jahrbuch für Internationale Germanistik, Jg. LI, H .1 (2019)
  • Thomas Möbius: "Besprechungen", in: Zeitschrift für Germanistik, 3/2018
  • Uwe Stiehler: "Kämpfen um Schloss Wiepersdorf", in: Brandenburger Blätter, 29. Juni 2018
  • Karim Saab: "Gegen das Ideal und Vollkommenheit hilft nur das Scheitern", in: MAZ, 22. November 2017
  • Dirk Pilz: "Kriege von dieser und jener Sorte", in: Berliner Zeitung, 20. November 2017