264 Seiten Hardcover, Schutzumschlag, Fadenheftung
Format: 13,5 x 21,2 cm

ISBN: 978-3-945256-76-3
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Dieckmann, Friedrich

Luther im Spiegel

Von Lessing bis Thomas Mann

Der Spiegel, in dem Luther hier erscheint, sind eine Reihe großer deutscher Schriftsteller: Lessing, Goethe, Schiller, Hegel, Schopenhauer, Heine, Marx, Engels, Nietzsche, Thomas Mann. Friedrich Dieckmann lässt die Luther-Erwähnungen in ihren Werken Revue passieren. Ein wirkungsgeschichtliches Kaleidoskop
ersteht, das viele Facetten des Lutherschen Wirkens – literarische, politische, philosophische und theologische – in Sicht bringt.

Kritik und Beglaubigung, Erwiderung und Bekenntnis: Erwiderungen, wie sie Marx, Engels und Heine gegen Luthers Verhalten im Bauernkrieg vorbringen, werden auf den Prüfstand gestellt; Lessings Berufung auf Luther gegen den orthodoxen Hamburger Hauptpastor Goeze kommt ebenso zur Sprache wie Karl Marx’ Würdigung des Reformators als des „ersten deutschen Ökonomen“.

Luther, der Schriftsteller und Sprachschöpfer, bedarf keiner Bekenntnisse. Und wenn Luther, der geschichtsmächtige Glaubenskämpfer, im Widerstreit der Perspektiven steht: Goethes Bekenntnis zu Luther, dem unerschrockenen Protestanten wider Gewissenszwang und hegemonialen Missbrauch, hat vom dreihundertsten zum fünfhundertsten Reformationsjubiläum nichts an Dringlichkeit verloren.





Pressestimmen

Kai Agthe: "Lessings und auch Goethes Reformator", in: Mitteldeutsche Zeitung, 18./19. November 2017

Henrik Leschonski: "Luther im Spiegel", in: die Kirche, 9. Juli 2017

Peter von Becker: "Der Hosenteufel ist auch dabei", in: Tagesspiegel, 25. Juni 2017

"Friedrich Dieckmann: Luther im Spiegel. Von Lessing bis Thomas Mann", in: angezettelt. Informationsblatt des sächsischen Literaturrates e.V., Heft 2/2017

Gunnar Decker: "Das Vielnamige suchen", in: neues deutschland, 24. Mai 2017

Hans-Peter Lühr: "Abenteuer des Geistes", in: Dresdner Neueste Nachrichten, 24. Mai 2017

Karin Großmann: "Marx, Pöppelmann und ein Heer Entwurzelter", in: Sächsische Zeitung, 24. Mai 2017

Lothar Müller: "Deutsche Zustände", in: Süddeutsche Zeitung, 24. Mai 2017

Hermann Rudolph: "Der Spurenleser", in: Tagesspiegel, 24. Mai 2017

Tomas Gärtner: "500 Jahre Kapitalismuskritik", in: Dresdner Neueste Nachrichten, 10. Mai 2017

Jürgen Engler: "Quintus-Quartett", in: Marginalien, 2017/1

Justus H. Ulbricht: "Homme de Lettres trifft Reformator. Friedrich Dieckmann sichert Luther-Spuren", in: Dresdner Neueste Nachrichten, 3. März 2017

Gunnar Decker: "Den freien Willen gibt es nicht", in: neues deutschland, 6. Februar 2017

Martin Weskott über Friedrich Dieckmann: "Luther im Spiegel", in: Evangelisches Literaturportal, 1/2017

"Friedrich Dieckmann über Goethes Verhältnis zu Luther", in: Thüringische Landeszeitung, 2. November 2016

Friedrich Dieckmann: "Wer das Schwert nimmt...", in: neues deutschland, 29./30. Oktober 2016




 
Quintus Verlag

Der Quintus-Verlag wurde im fünften Monat des Jahres 2016, am Montag nach Trinitatis gegründet. Gleich das erste Programm skizziert die Bereiche, in denen der Verlag sich bewegen wird: Literatur, Kunst und (Geistes-)Geschichte, vorrangig im erzählenden Sachbuch dargeboten.

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